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«G/H»

 
Gebäude-Check Energie und Startberatung Energie

Von den etwa 7,8 Mio. nordrhein-westfälischen Wohneinheiten bleibt nach wie vor ein Großteil weit hinter den heutigen Möglichkeiten der rationellen Energieverwendung zurück. Viele Gebäudeeigentümer unterschätzen die Energie- und Kosteneinsparpotentiale, die sie durch den Austausch veralteter Heiztechnik und Warmwasserbereitung, durch Einbau bzw. richtige Einstellung von Regelungssystemen sowie durch die Verbesserung der Wärmedämmung erzielen können.
Vor diesem Hintergrund haben das Land NRW, die EnergieAgentur.NRW und der Westdeutsche Handwerkskammertag die Beratungsinitiative "Gebäude-Check Energie" gestartet. Von der EnergieAgentur.NRW ausgebildete Handwerker - zu erkennen an einem entsprechenden Ausweis - nehmen für je 77 € energierelevante Daten nach einer von der EnergieAgentur.NRW entwickelten Checkliste auf und geben Maßnahmenempfehlungen. Von diesen 77 € trägt das Land Nordrhein-Westfalen 52 € aus landeseigenen Fördermitteln. Der Gebäudeeigentümer zahlt lediglich den Differenzbetrag von 25 €. Untersucht werden Gebäude, die vor dem 01.01.1980 fertig gestellt wurden und über nicht mehr als sechs Wohneinheiten verfügen. Mittlerweile hat die EnergieAgentur.NRW über 1.650 Handwerker zu so genannten "Gebäude-Checkern" ausgebildet.
Ziel ist es, durch Information und Motivation sinnvolle Investitionen anzuschieben, die sowohl der Auftragslage des Handwerks als auch dem Geldbeutel der Investoren und nicht zuletzt dem Klimaschutz zugute kommen. Der Gebäude-Check Energie setzt dabei ganz gezielt auf die Beratungskompetenz derjenigen Handwerksbetriebe, die durch die Wartung von Heizungsanlagen, die Überwachung von Feuerungsanlagen oder durch Reparaturmaßnahmen an Gebäude, Dach und Fassade ohnehin in Kontakt mit den Gebäudeeigentümern stehen. Der Gebäude-Check Energie und Startberatung Energie werden durch die Energieagentur NRW koordiniert. Gebäude-Checker und Architekten bzw. Ingenieure der Startberatung aus der jeweiligen Region finden sich im Internet unter www.ea-nrw.de oder bei der Energieagentur NRW (Tel: 0202 - 24552-60 bzw. BauUndEnergie@energieagentur.nrw.de)
Weitere Informationen: Energieagentur NRW,
Kasinostr. 19-21, 42103 Wuppertal

(Text wurde der Homepage der EnergieAgentur.NRW entnommen)


 
Geothermie

Bauherren in Nordrhein-Westfalen können jetzt auf einen Blick feststellen, ob sie bei ihrem geplanten Haus auf die umweltfreundliche und billige Erdwärme als Heizenergie setzen können. Immerhin kann mit Hilfe einer Wärmepumpe etwa die Hälfte der Heizkosten eingespart werden. Mehr als 70 Prozent der Landesfläche kommen für die wirtschaftlich sinnvolle Nutzung der oberflächennahen Geothermie in Frage. Dokumentiert ist dies in der weltweit ersten flächendeckenden Potenzialstudie Geothermie. Damit können Bauherren und Architekten unter jedem Grundstück im Land das Energiepotentizial erkennen und seine wirtschaftliche Nutzung berechnen. Die Studie als CD-ROM kann beim Geologischen Dienst NRW unter 02151 / 897-210/-212 zum Preis von zehn EURO für Bauherren (normale Version) und 348 EURO für Baufirmen und Architekten (spezielle Version) angefordert werden.
Auf der Internetseite www.geothermie.nrw.de.de kann eine kostenlose Anwendung gestartet werden, über die man sich eine erste Einschätzung des geothermischen Potenzials des eigenen Grundstücks durch Nutzung von Erdwärmesonden einholen kann.


 
Heizen mit Sonne, Holz & Co.

Welches Heizsystem ist optimal für ein Haus? Soll mit Erdöl, Holz oder Sonne geheizt werden? Der neu aufgelegte und 150 Seiten starke Ratgeber „Heizung und Warmwasser“ der Verbraucherzentralen bietet hierzu hilfreiche Informationen.
Der Ratgeber gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen Energieträger und Heizungssysteme wie zum Beispiel Brennwertkessel, Solaranlagen, Kamin- und Kachelöfen, Holz-Pelletheizungen und Wärmepumpen. Ferner beschreibt er das komplexe Heizsystem mit seinen Anlagenkomponenten von der Regelung bis zum Schornstein und erläutert die Wirkungsweisen der unterschiedlichen Heizflächen und der Systeme zur Warmwasseraufbereitung. Außerdem bietet er Informationen über Lüftungsanlagen und Fördergelder.
Der Ratgeber ist eine leicht verständliche Orientierungshilfe auf dem komplizierten Feld der modernen Heizungstechnik und erleichtert damit die richtige Entscheidung. Dabei helfen nicht nur viele konkrete Tipps zum Klimaschutz in den eigenen vier Wänden, sondern auch Preisangaben und Einschätzungen zum Kosten-Leistungs-Verhältnis. Weiterführende Adressen, ein Musterbrief zur Angebotseinholung und ein übersichtliches Register komplettieren den Ratgeber.
12. Auflage 2009, 160 Seiten, Bestellnummer: 354
Bestellmöglichkeiten:
Der Ratgeber "Heizung und Warmwasser" kann zum Preis von 9,90 Euro zzgl. Versand- und Portokosten bestellt werden beim
Versandservice der Verbraucherzentralen
Adersstraße 78
40215 Düsseldorf
Telefon: 0211/3809-215
Fax: 0211/3809-235 E-Mail: versandservice@vzbv.de
oder im Internet-Shop unter: www.vzbv.de


 
Förderung für ökologisches Heizen mit Holz

Der Einbau von Holzpelletöfen wird vom Bund und vom Land NRW gefördert.
Die Alternative zur Gas- oder Ölheizung heißt Pelletkessel. Er wird beheizt mit Holzpellets. Das ist gepresstes Restholz aus Sägewerken und Schreinereien. Experten meinen, dass rund 20 Prozent aller Haushalte in Deutschland mit diesem ökologischen (erneuerbaren) Brennstoff "Pellets" versorgt werden könnten, wenn sie denn mit einem Pelletkessel ausgestattet wären.
Um das "ökologische Gewissen" zu fördern, gibt es Förderzuschüsse aus dem Marktanreizprogramm des Bundes.
Weitere Informationen gibt es beim:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
Referate 511 – 515, 524, 525
Frankfurter Straße 29 – 35
65760 Eschborn
Telefon: +49 6196 908-625
Telefax: +49 6196 908-800
und im Internet unter www.bafa.de


 
Holzpellets-Expo
Wie eine moderne Holzheizung aussieht und wie das Heizen mit Holz funktioniert, darüber können sich sowohl Verbraucher als auch Fachleute im Informations- und Demonstrationszentrum Erneuerbare Energien -
kurz I. D. E. E. - in Olsberg informieren. Das vom Land NRW geförderte Zentrum eröffnete im Juli seine betreute Dauerausstellung. Das Informationsangebot in Sachen Holzenergie, das auf über 400 Quadratmetern präsentiert wird, ist in dieser Form in NRW einmalig; rund 80 Anlagen stehen zur Besichtigung bereit.
Näheres im Internet unter:
www.idee-nrw.de

entnommen dem Newsletter der Energieagentur NRW vom 16. Juli 2004


 
Zuschläge der Handwerker-Notdienste  
Das Amtsgericht Frankfurt am Main legte in einem Urteil Regeln für die Zuschläge der Notdienste fest (Az.: 31 C 63/98 - 44).
Ein Immobilienbesitzer rief einen Schlüsselnotdienst und war auch bereit, diesen Service entsprechend zu honorieren. Die Rechnung erschien ihm dann aber deutlich überzogen, denn die Firma wollte neben dem ohnehin schon saftigen Betrag auch noch einen "Sofortzuschlag", "Bereitstellungskosten" für den Einsatz eines PKW und "Spezialwerkzeugkosten" kassieren. Der Immobilienbesitzer fühlte sich übers Ohr gehauen, der Handwerker beharrte auf seinen Forderungen. Weil sich Kunde und Unternehmen nicht einigen konnten, landete der Fall vor Gericht.
Der zuständige Amtsrichter stellte klar, dass ein Schlüsselnotdienst selbstverständlich Zuschläge für Einsätze an Sonn- und Feiertagen und in der Nacht verlangen dürfe. Einen "Sofortzuschlag" gebe es allerdings nicht, denn die Firma werbe ja sowieso schon damit, jederzeit verfügbar zu sein. Auch die Kosten für die Bereitstellung eines Fahrzeugs und für spezielles Werkzeug müssten bereits im Preis einkalkuliert sein. (zitiert aus: BDSV, Informationen Nr. 2/2002)


 
 
     

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