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2008 |
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Herzlich Willkommen auf unserer Sonderseite zum
Festakt 60 Jahre RDS und zur Bundesgeneralversammlung 2008 |
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Der RDS hat gewählt!
Als Nummer 7 der Regularien der Bundesgeneralversammlung 2008, die am 19. April 2008 in Bochum
stattgefunden hat, sind unterschiedliche Wahlen durchgeführt worden. Diese brachten keine Veränderungen,
d. h. der alte Vorstand wurde von den Delegierten in den Ämtern bestätigt.
Hier sind die Ergebnisse:
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Bundesvorsitzender: |
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Gerd Maubach |
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(Düsseldorf) |
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Stv. Bundesvors.: |
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Dieter Janssen |
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(Tönisvorst) |
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Bundesschatzmeister: |
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Rudi Kaminski |
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(Tönisvorst) |
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Schriftführer: |
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Gerhard Rausch |
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(Wesel) |
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Beisitzer: |
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Jörg Bauerfeind |
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(Meckenheim) |
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Beisitzer: |
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Manfred Kuckuk |
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(Mönchengladbach) |
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Beisitzer: |
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Gerhard Merkinger |
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(Neukirchen-Vluyn) |
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| Als wesentliches Ergebnis der Bundesgeneralversammlung 2008 wurde von den
Delegierten nachfolgende Entschließung, die hier zum Download bereitsteht, verabschiedet. |
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| An dieser Stelle noch die Informationen und Dokumente, die wir zur Vorbereitung
auf die Jubiläumsveranstaltung "60 Jahre Hilfe zur Selbsthilfe" und die
Mitgliederversammlung des Ring Deutscher Siedler bereit gestellt hatten: |
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| Grusswort des Bundesvorsitzenden des RDS, Gerd Maubach: |
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"Seit 60 Jahren steht das Familienheim und das Eigentum
im Mittelpunkt des Engagements des Ring Deutscher Siedler.
Viele Siedlungen mit Eigenheimen sind in den zurückliegenden Jahren in
Siedlergemeinschaften entstanden. Die Ansprüche unserer heutigen
Gesellschaft haben sich gewandelt jedoch der Wunsch nach einem eigenen
Haus ist im überwiegenden Teil der Bevölkerung von großer Bedeutung.
Durch die gestiegenen Kosten ist es für junge Familien noch schwieriger
geworden, ein familiengerechtes Eigenheim zu erstellen.
Über eine lange Zeit haben die Politiker in den Städten und Gemeinden
den Anspruch, kostengünstiges Bauen zu ermöglichen, aus den Augen
verloren. Eine lange Zeit wurden große neue Baugebiete ausgewiesen aber
diese an Bauträger- oder Entwicklungsgesellschaften vergeben. Dies war
für die Städte und Gemeinden mit geringerem Aufwand als bei einer
Grundstücks-Einzelvergabe verbunden. Nicht selten kam es vor, dass
dadurch die Rabattierung für Familien mit Kindern beim Grundstückserwerb
nicht gewährt werden konnte und eine höhere Finanzierung notwendig wurde.
Dies hat im Einzelfall sogar dazu geführt dass eine Finanzierung der
Gesamtbaumaßnahme nicht möglich war.
Wenn Bauträger in solchen Gebieten tätig waren bzw. sind geht nicht nur
die individuelle Planung des eigenen Hauses verloren, sondern der
Gesamtkostenrahmen überstieg bzw. übersteigt oft die Möglichkeiten
einer tragbaren Finanzierung für viele junge Familien.
Seit einiger Zeit kann man beobachten, dass dieser Trend sich umkehrt
und die Städte dafür werben, dass die bauwilligen jungen Familien nicht
in das Umland, sondern in die Städte ziehen. Aus diesem Grunde werden neue
stadtnahe Baugebiete mit individuellen Baumöglichkeiten erschlossen und als
einzelne Parzellen verkauft.
Damit hat sich wieder die Möglichkeit eröffnet, das traditionsreiche,
bewährte und kostengünstigere Bauen in Gruppenmaßnahmen mit
Eigenleistung durchzuführen. Dass dies möglich ist, wird durch unsere
aktuellen Baumaßnahmen bestätigt. Wie sich auf den Baustellen zeigt,
sind auch heute die Bauherren bereit, für die Verwirklichung ihres
Familienheimes aktiv viel Eigenleistung zu erbringen. Durch diese
Einsparungen erreicht die Bauherrenfamilie eine dauerhaft tragbare
monatliche Belastung.
Die aus dem RDS hervorgegangene Nikolaus-Ehlen-Stiftung, die sich aus
Spenden von Siedlern und Gönnern trägt, gewährt unter gewissen
Voraussetzungen jungen Familien zinslose Darlehen zum Bau ihres
Eigenheimes. Die Stiftung des Namensgebers Dr. Nikolaus Ehlen soll
allen Familien den Zugang zum familiengerechten Wohnen ermöglichen.
60 Jahre RDS bedeutet ein hoher Bestand auch an älteren Siedlerhäusern.
In den letzten Jahren wurden die Anforderungen an die technischen und
energetischen Ansprüche drastisch verändert. Dies bedeutet für viele
Siedlerhäuser Maßnahmen baulicher Veränderungen bzw. Ergänzungen. Die
Auflagen für Wärmedämmung, unter Einbeziehung alternativer Kosten
sparender Energie sind umfangreich. Die Förderung des Staates für diese
durchzuführenden Maßnahmen sind zwar interessant aber die Investitionen
für die Hausbesitzer sind jedoch teilweise hoch. Hier ist Information
von großem Nutzen und der RDS bietet auch hier Hilfe an.
Was nicht verständlich bzw. hinnehmbar ist, ist die Tatsache, dass in
den Förderbedingungen der KfW Förderbank des Bundes für durchzuführende
Arbeiten zur Energieeinsparung beim eigenen Haus eine Mitwirkung bzw.
Einbringung von Eigenleistung (Muskelhypothek) nicht akzeptiert wird.
Bringt man z. B. in Eigenleistung eine Dämmung im Dachbereich ein, fällt
die Förderung für diese Maßnahme weg. Hier heißt es wörtlich: "Sofern
die Dämmung in Eigenleistung angebracht wird, können auch die
Materialkosten nicht gefördert werden." Dieser Satz wiederholt sich bei
allen durchzuführenden Maßnahmen zur energetischen Verbesserung der
Familienheime. Unsere Siedlungshäuser sind in den Siedlergemeinschaften
als Gruppenbaumaßnahmen in höchster Qualität entstanden. Wärmedämm- und
energieeinsparende Maßnahmen wurden je nach Stand der Technik
sorgfältig in Eigenleistung eingebaut. Warum jetzt diese baulichen
Veränderungen im Rahmen der Wärmedämmung nur bei Handwerkerleistung
gefördert wird, ist nicht zu verstehen. Für eine Überprüfung dieser
Bestimmungen wird sich der RDS einbringen.
Derzeit gibt es weitere verschiedene aktuelle Themen rund um das
Familienheim wie z.B. die Erbschaftssteuer und die Riesterrente. Diese
Liste ließe sich fortsetzen und der RDS wird sich auch in Zukunft diesen
Themen widmen im Sinne unserer Siedler und der Aussage von Nikolaus
Ehlen: " für die, die nach uns kommen." |
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| Grusswort des Ministers für Bauen und Verkehr in NRW, Oliver
Wittke: |
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Nach dem Krieg waren in Nordrhein-Westfalen mehr als ein Drittel der
Wohnungen zerstört oder nicht mehr bewohnbar. Viele beschädigte
Wohnungen konnten nur notdürftig genutzt werden. Für die rund 12
Millionen Einwohner standen nur 2,4 Millionen Wohnungen zur Verfügung.
Damit kamen auf eine Wohnung durchschnittlich 5 Personen. Hinzu kam die
Sorge um den Lebensunterhalt und um das tägliche Brot. Damals war jeder
glücklich zu schätzen, der im Eigenheim lebte und sich aus dem eigenen
Garten selbst versorgen konnte.
Der Ring deutscher Siedler fühlt sich dem sozialreformerischen
Engagement des ‚Siedlervaters' Dr. Nikolaus Ehlen verpflichtet. Er ließ
deshalb den Eigenheimbau in Selbsthilfe oder Gruppenselbsthilfe wieder
aufleben. Bundesweit entstanden mit Muskelhypothek und im solidarischen
Miteinander neue Siedlungen.
Bis heute setzt sich der RDS insbesondere für junge Familien mit Kindern
ein, die ohne entsprechende Unterstützung kein Eigentum erwerben
könnten. Damit ist er auch ein wichtiger Partner für die Erreichung
unseres wohnungspolitischen Ziels, die Eigentumsbildung zu erleichtern
und zu verstärken. Denn das eigene Heim bietet in der Familienphase
wichtige Nutzungsvorteile und erhöht im Alter die finanzielle Sicherheit.
Ich gratuliere dem RDS zum 60jährigen Jubiläum, danke allen
Verantwortlichen für ihr engagiertes Wirken und wünsche für die
kommenden Jahrzehnte die gleiche glückliche Hand.
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© 2010 by RDS e.V.
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